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So startest du mit Basketball: 5 Tipps für Mädchen und Frauen

Die Basketball-Heim-WM 2026 steht unter dem Motto „We Own The Game“ und setzt ein starkes Zeichen für Gleichberechtigung und Vielfalt. Gleichzeitig zeigt sich auch im Basketball noch immer eine Unterrepräsentanz von Frauen und Mädchen, sowohl auf dem Spielfeld als auch im Coaching.

Dabei waren die vergangenen Jahre für den Frauenbasketball in Deutschland historisch: die Teilnahme an den Olympischen Spielen 2024, Olympiagold für Team D im 3x3-Basketball und ein starker fünfter Platz bei der Women’s EuroBasket 2025. Mit der Heim-WM in Berlin rückt die Sportart nun noch stärker in den Fokus.

Du möchtest selbst loslegen? Dann kommen hier fünf Tipps.

Klingenthal ist Eliteschule des Jahres 2025

Die Eliteschule des Sports Klingenthal / Sachsen ist vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und der Sparkassen-Finanzgruppe als „Eliteschule des Jahres 2025“ ausgezeichnet worden. Die Ehrung würdigt die herausragende Arbeit des Sportcampus Klingenthal, des dazugehörigen Sportinternats sowie des Standorts Klingenthal des Olympiastützpunkts Sachsen.

Besonders positiv floss bei der Bewertung der Jury der Umgang mit neuen olympischen Sportarten ein. Die EdS Klingenthal hat hierbei bereits mehrfach eine Vorreiterrolle übernommen: So wurde die ehemalige Schülerin Ulrike Gräßler 2009 erste deutsche WM-Medaillengewinnerin im Skispringen, zudem setzte der Standort in der Nordischen Kombination der Frauen früh Maßstäbe und stellte 2020 mit Jenny Nowak die erste deutsche Meisterin und Juniorenweltmeisterin in dieser Disziplin. Schule, Internat und Leistungssport arbeiten eng zusammen, um jungen Athlet*innen die bestmögliche Kombination aus schulischer sowie sportlicher Höchstleistung zu ermöglichen.

DOSB-Vorstand Leistungssport Olaf Tabor: „Die Eliteschulen des Sports leisten einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung von Talenten im und für den Leistungssport in Deutschland. Die Eliteschule Klingenthal hat sich insbesondere im Wintersport sehr verdient gemacht, ist immer wieder neue Wege gegangen und hat sich stets weiterentwickelt, um ihren Schüler*innen und Nachwuchsleistungssport*innen die bestmöglichen Bedingungen zu bieten, damit sie sich auf ihren Sport konzentrieren und gleichzeitig ihre schulischen Leistungen im Blick behalten können. Dafür gebührt Klingenthal unser Dank und unsere Anerkennung.“

Schlag den Brand! Wie eine Sportabzeichen-Wette mehr als 900 Menschen bewegte

Zum 750-jährigen Dorfjubiläum schloss der SV Engelhelms eine besondere Wette mit dem Parlamentarischen Staatssekretär bei der Ministerin für Bildung, Familie, Senioren Frauen und Jugend sowie gebürtigen Engelhelmser Michael Brand MdB (52/CDU) ab: Bis zum 21. August, dem großen Jubiläumsabend, sollten 750 Menschen das Deutsche Sportabzeichen ablegen. So viele Sportabzeichen innerhalb weniger Monate? Viele hielten das zunächst für völlig unrealistisch. Doch am Ende stand ein Ergebnis, das selbst Initiatorin Sabrina Bohl überraschte.

Der Ausgangspunkt für die außergewöhnliche Aktion lag in einer ganz persönlichen Wiederentdeckung. „Ich habe vor mehr als 30 Jahren das Sportabzeichen abgelegt. Als ich mit meiner Kindersportgruppe nach einer neuen Herausforderung gesucht habe, kamen mir wieder die positiven Erinnerungen daran, wie schön dieses Gefühl ist, gemeinsam das Abzeichen abzulegen“, erzählt die Übungsleiterin des SV Engelhelms. Bei Veranstaltungen des Sportkreises Fulda-Hünfeld erlebte sie die besondere Atmosphäre rund um das Sportabzeichen erneut hautnah: „Da hat es mich direkt wieder gecatcht.“

Aus dieser Begeisterung entstand wenig später eine Idee. Im Jubiläumsjahr ihres Heimatortes fragte sich Bohl, ob sich die Zahl 750 nicht auch sportlich nutzen ließe. Gemeinsam mit ihrem Mann entwickelte sie den Gedanken, 750 Menschen für das Deutsche Sportabzeichen zu begeistern und dafür den gebürtigen Engelhelmser und beliebten Politiker Michael Brand herauszufordern. Die Idee wurde vom Ortsvorsteher sofort aufgegriffen und öffentlich gemacht. Michael Brand war als langjähriger Unterstützer des SVE, in dem er selbst früher aktiv Fußball spielte, sofort dabei, wie er selbst in einem Interview mit dem DOSB erzählt. Innerhalb weniger Monate entwickelte sich daraus eine Bewegung, die weit über die Dorfgrenzen bekannt wurde.