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Sport mit Haltung - Wo sich der DOSB engagiert

Sport und Werte sind untrennbar miteinander verbunden. Respekt, Fairness, Verantwortung, Gemeinschaft und Toleranz bilden das Fundament des Sports und werden tagtäglich in Sportvereinen gelebt. Als Dachverband des deutschen Sports geht der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) voran und engagiert sich für die Etablierung dieser Werte im Sport und darüber hinaus. 

Vielfalt und Integration 

Sport ist ein wichtiger Motor für Integration. Seit seiner Gründung setzt der DOSB sich für Integration durch Sport ein. Das gleichnamige Bundesprogramm besteht schon seit 1989. Das Ziel ist es gemeinsam mit den 900 Stützpunktvereinen und den 16 Programmleitungen in den Landessportbünden Angebote für Menschen mit Migrationshintergrund und Geflüchtete anzubieten und darüber hinaus eine vielfältige und offene Sportkultur zu schaffen. Unterstützt wird das Programm von dem Deutschen Bundestag, dem Bundesministerium des Inneren und dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Weitere Projekte ergänzen das Programm, darunter:  Fit für die Vielfalt, der IdS-Sonderfonds und das Projekt (Anti-) Rassismus im organisierten Sport gemeinsam mit der deutschen Sportjugend (dsj).

Safe Sport 

Die dsj und der DOSB setzen sich außerdem gemeinsam für einen sicheren Sport ein und zeigen eine klare Haltung gegen (sexualisierte) Gewalt und Machtmissbrauch im Sportumfeld. Unter dem Namen Safe Sport arbeiten sie daran Schutzmaßnahmen wie den Safe Sport Code im organisierten Sport zu etablieren. Das Ziel, Menschen im Sport wirksam vor interpersonaler Gewalt zu schützen, wird auch von den Mitgliedsorganisationen des DOSB tatkräftig verfolgt.

Gleichstellung und Diversität 

Mit Toleranz, Offenheit und Akzeptanz als Grundhaltung im Sport fördert der DOSB Vielfalt und Geschlechtergerechtigkeit im Sport sowie die gleichberechtigte Teilhabe im Sport unabhängig von sexueller Identität, Alter, Religion und Weltanschauung und sozialer Herkunft. Tools, wie der Sport Diversity-Check, ermöglichen Sportvereinen und Sportverbänden eine Selbstreflexion und bieten praxisnahe Tipps und Beispiele, wie Vielfalt aktiv gefördert werden kann.

Inklusion und Teilhabe 

Der DOSB setzt sich darüber hinaus für die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit und ohne Behinderungen ein. Inklusion gilt dabei als der Anspruch die selbstbestimmte, gleichberechtigte und gleichwertige Teilnahme und Teilhabe von Menschen mit und ohne Behinderungen im und durch Sport zu ermöglichen. Durch Netzwerkarbeit, gezielte Umsetzungen, Aufklärung über Fördermöglichkeiten und Projekten, wie Event-Inklusionsmanager*innen im Sport wird Inklusion gezielt gefördert und in den Sportvereinen und Sportverbänden fest verankert.

Nachhaltige Verantwortung

Der Sport trägt durch seinen gesellschaftlichen Stellenwert eine große Verantwortung für nachhaltige Entwicklung. Deshalb setzt sich der DOSB mit zahlreichen Projekten, Aufklärungen und Förderungen in den drei Dimensionen der Nachhaltigkeit ein. Neben nachhaltige Sportveranstaltungen, Klimaschutz im Sport und nachhaltige Sportstätten zählen dazu auch das Engagement in den genannten sozialen Bereichen oder im Bereich Governacne. Im siebten Teil der Serie haben wir die Entwicklung der Nachhaltigkeit im deutschen Sport und im DOSB genauer beleuchtet.

Demokratie und Menschenrechte

Demokratie und Menschenrechte sind für den Sport essenziell und in den letzten Jahren immer stärker in den Fokus gerückt. Durch Leitprinzipien wie der DOSB-Menschenrechts Policy und Kampagnen wie Hör auf deinen Sport verankert der DOSB menschenrechtliche Sorgfaltspflichten und die Demokratieförderung fest in seinen Strukturen. Unterstützt wird das wertegeleitete Handeln durch den DOSB-Menschenrechtsbeirat, der Null-Toleranz-Politik im Kampf gegen Doping und der Etablierung von Good Governance im Verband.

Die 10 besten Team D Momente bei den Olympischen Winterspielen 2026

Und auch abseits der Wettkämpfe haben die Athlet*innen des Team Deutschland für denkwürdige Szenen gesorgt. Wir werfen einen Blick zurück auf die 10 schönsten, komischsten, verrücktesten und denkwürdigsten Momente dieser Winterspiele.

Grazie Mille Italia: Olympische Winterspiele 2026 offiziell beendet

Der Rahmen für die Schlussfeier der XXV. Olympischen Winterspiele hätte kaum eindrucksvoller sein können: Das ikonische Freiluft-Theater im historischen Zentrum Veronas wurde um 30 n. Chr. in der frühen römischen Kaiserzeit erbaut, ist damit älter als das Kolosseum in Rom und wird am 6. März auch die Eröffnungsfeier der Paralympischen Spiele ausrichten. Die Organisatoren inszenierten eine stilvolle Abschlusszeremonie unter dem Motto „Beauty in Action“, die die Schönheit Italiens würdigte und zugleich den symbolischen Übergang zu den Winterspielen 2030 in den französischen Alpen markierte. Verantwortlich für die farbenfrohe Feier in der Arena von Verona mit starkem kulturellem Einschlag war der künstlerische Leiter Alfredo Accatino. 

Rund 20 Team-D-Athlet*innen liefen, angeführt vom Fahnenträger-Duo und erfolgreichsten deutschen Winterolympioniken Tobias Wendl (38/RC Berchtesgaden) und Tobias Arlt (38/WSV Königssee), in die Arena von Verona ein. Die Rodel-Doppelsitzer hielten die Fahne gemeinsam und harmonierten auch bei dieser Aufgabe als eingespieltes Duo.