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Para-Biathletin Anja Wicker ist „Sportlerin des Monats“ Januar

Anja Wicker hat ihre starke Saison eindrucksvoll gekrönt: Neben dem Gewinn des Gesamtweltcups feierte die Stuttgarterin einen viel beachteten Heimsieg im Sprint über 7,5 Kilometer im Nordic-Center Notschrei und sammelte darüber hinaus zahlreiche weitere Podestplatzierungen im Biathlon und im Langlauf. Für diese eindrucksvollen Leistungen wählten die von der Sporthilfe geförderten Athletinnen und Athleten Anja Wicker mit 43,2 Prozent zur „Sportlerin des Monats“ Januar.

Anders als bei Medien- oder Publikumswahlen entscheiden bei der Wahl zur „Sportlerin bzw. zum Sportler des Monats“ ausschließlich Deutschlands beste Nachwuchs- und Spitzenathletinnen und 
-athleten. Dadurch erhält die Auszeichnung ihre besondere sportliche Wertigkeit. Zu Beginn eines jeden Monats stellt die Sporthilfe den rund 4.000 geförderten Athletinnen und Athleten drei Kandidatinnen oder Kandidaten zur Wahl, die sich im Vormonat durch herausragende Leistungen empfohlen haben. Die Stimmabgabe erfolgt per Online-Voting.

Anja Wicker setzte sich bei der Wahl gegen das Bobteam Lochner (40,3%) und das Rodel-DuoTobias Wendl und Tobias Arlt (18,7%) durch. Johannes Lochner hatte gemeinsam mit seinem Team eine herausragende Saison mit dem Gewinn der Gesamtweltcups im Zweier- und Viererbob gekrönt und sich zudem zusammen mit Anschieber Georg Fleischhauer den Europameistertitel im Zweierbob gesichert. Wendl und Arlt überzeugten mit dem souveränen Gewinn des Europameistertitels im Doppelsitzer in Oberhof und bauten mit ihrem zweiten Weltcupsieg in Folge die Führung im Gesamtweltcup weiter aus - ein deutliches Ausrufezeichen für die olympischen Wettkämpfe in Mailand und Cortina.

Für ihre herausragenden Leistungen waren die Athletinnen und Athleten von der Athletenkommission im DOSB, von SPORT1 und von der Sporthilfe für die Wahl nominiert worden.

Weitere Informationen: www.sporthilfe.de

Weltkrebstag 2026: Gemeinsam einzigartig

Nationaltorhüterin Ann-Katrin Berger erhielt im Laufe ihrer Karriere gleich zweimal die Diagnose Krebs und kämpfte sich dennoch zurück an die Weltspitze. Wie es ihr damit erging und wie sie es schaffte wieder zurück in den Spitzensport zu finden, gibt es im aktuellen Podcast „Gesund in Sportdeutschland“ zu hören. 

Auch Elena Semechin erhielt mitten in ihrer Karriere die Diagnose Krebs. Ende 2025 wurde die Schwimmern mit dem Sparkassenpreis für Vorbilder im Sport im Rahmen der Veranstaltung „Sportler*in des Jahres“ ausgezeichnet. Sie ist eine Athletin, die mit ihrem unerschütterlichen Willen zeigt, dass eine Krebserkrankung nicht das Ende der Leistungssportkarriere bedeuten muss. Nach Entfernung eines Hirntumors im Alter von 28 Jahren wiederholte sie in Paris bei den Paralympics den Gewinn der Goldmedaille.

Siegeswille und Lebensmut – Ann-Katrin Bergers Geschichte zum Weltkrebstag

Die Nationalspielerin hat zwei Krebserkrankungen hinter sich und spricht offen über ihren Weg durch diese herausfordernde Zeit. Anlässlich des diesjährigen Weltkrebstages am 4. Februar unter dem Motto „United by Unique“ teil sie in Episode 5 der 4. Staffel unseres Podcasts „Gesund in Sportdeutschland“, was ihr Kraft gegeben hat, wie ihr unerschütterlicher Siegeswille sie getragen hat und warum Lebensmut, Vertrauen und innere Stärke für sie entscheidende Schlüssel zur Genesung waren. Eine inspirierende Geschichte, die Hoffnung macht - für Betroffene und alle, die zuhören.