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Trikottag wieder ein großer Erfolg! Der DOSB sagt herzlich Danke

Crunches und Seilspringen waren nicht so gut gelaufen, deshalb hatte Helen schon bei ihrer Community um Entschuldigung dafür gebeten, „dass ihr mir hier beim Versagen zuschauen müsst!“ Doch dann standen Liegestütze auf dem Programm, und von Versagen war keine Spur mehr. 16 sauber ausgeführte Wiederholungen hätte sie benötigt, um in ihrer Altersklasse die Anforderung für das Sportabzeichen in Gold zu erfüllen, 20 brachte sie im Innenhof der DOSB-Zentrale in Frankfurt am Main auf die Matte, ohne dabei auch nur aus der Puste zu geraten. Dafür gab es Applaus von Imke Hoppe und Matthias Hübner, die als „Prüfer“ die Übungen überwachten. Und für Helen, die Sport studiert, lange Basketball gespielt und jetzt Bouldern für sich entdeckt hat, die Erkenntnis, dass ihr allgemeiner Fitnesszustand durchaus zu Höherem bestimmt ist.

„Ich habe coole Einblicke bekommen und gespürt, wie groß der Sportsgeist hier ist“, sagte die Kölnerin, die am Mittwoch als besonderer Gast den Trikottag im DOSB miterlebte. Als „Almostfeline“ ist die Content Creatorin, die ihr Alter und ihren Nachnamen zum Schutz der Privatsphäre geheim hält, auf diversen Social-Media-Plattformen aktiv. Am Trikottag war sie, bekleidet mit dem „Köln 99ers“-Trikot der Rollstuhlbasketball-Nationalspielerin Lisa Bergenthal, fast fünf Stunden auf Twitch live, um einmal umfassend darzustellen, was der Dachverband des organisierten Sports so alles macht.

DOSB-Mitarbeitende meistern Trikottag-Challenge erfolgreich

Neben Imke Hoppe, Referentin Breiten- und Gesundheitssport, und Matthias Hübner, Leiter Digitalisierung, sprach sie zum Beispiel mit Leon Ries, Vorstand Jugend, über das Thema E-Sports und mit Niklas Pinsker aus dem Ressort Olympiabewerbung über die Pläne des DOSB, Olympische und Paralympische Spiele 2036, 2040 oder 2044 in Deutschland auszurichten. Begleitet wurde sie über den Tag von Steffen Jackobs, Referent Verbandskommunikation, der nicht nur kenntnisreich die Führung durch das Haus des Sports übernahm, sondern zum Abschluss des Trikottags auch die DOSB-Laufgruppe neu belebte, die künftig wieder an jedem Mittwoch nach Feierabend im Frankfurter Stadtwald unterwegs sein soll.

Um zu überprüfen, ob im DOSB auch vielfältig aktiv Sport getrieben wird, hatte Helen eine Trikottag-Challenge vorbereitet mit 18 verschiedenen Aufgaben, die ihre Gesprächspartner*innen gemeinsam mit ihr ausführen sollten. Das gefiel auch Otto Fricke. Der Vorstandsvorsitzende des DOSB, der zum Start und zum Abschluss des Streams zu Wort kam, entschied sich für „30 Sekunden auf einem Bein stehen“ – und schaffte dies nach einem Wackler zum Einstieg souverän. Für den 60-Jährigen, der stilecht das Trikot des Crefelder HTC über Hemd und Krawatte trug, war es der erste Trikottag im DOSB. „Mein Trikot trage ich bei der Arbeit zwar über Hemd und Krawatte, aber trotzdem mit voller Überzeugung“, sagte er, „dieser Tag macht deutlich, dass Sportvereine ein zentraler Bestandteil im Leben von Millionen von Menschen sind. Sportvereine stärken unseren Zusammenhalt, sie fördern Gesundheit und Wertevermittlung. Ich bin froh, dass der DOSB diesen Tag ausgerufen hat und wünsche mir weit über den Trikottag hinaus mehr Wertschätzung für das, was die 86.000 Sportvereine jeden Tag für uns alle leisten.“

Kooperationen im Sport: Gemeinsam mehr erreichen

Dem organisierten Sport werden viele Aufgaben zugeschrieben: die Unterstützung des Ehrenamts, die Stärkung von Teilhabe und Inklusion, Förderung der Gesundheit sowie die Entwicklung des Leistungssports bei gleichzeitiger Sicherung von Fairness und Integrität. Um diese Aufgaben bestmöglich zu erfüllen und seiner Verantwortung als Dachverband des deutschen Sports gerecht zu werden, kooperiert der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) mit vielen gesellschaftlichen und politischen Akteuren. Im Folgenden beleuchten wir diese Partnerschaften.

Der organisierte Sport selbst

Der DOSB pflegt einen engen Austausch mit seinen 103 Mitgliedsorganisationen sowie zu Organisationen und Stakeholdern der Olympischen Bewegung wie dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) oder den olympischen Dachverbänden auf globaler (ANOC) und europäischer Ebene (EOC), inklusive des EOC EU Büros in Brüssel.

Im Folgenden betrachten wir Kooperationen, die sowohl in ihrer Wirkung als auch hinsichtlich der beteiligten Organisationen in weite Bereiche gesellschaftlicher und politischer Handlungsfelder hineinreichen. Sowohl national als auch international verfolgt der DOSB das Ziel, gesellschaftliche Werte wie Integration, Gesundheit, Nachhaltigkeit und Demokratie zu fördern sowie internationale Verständigung und die gesellschaftliche Bedeutung des Sports zu stärken.

Deutschlandweite Wirkung

Um diese Ziele zu erreichen und die Bedeutung des Sports in Politik und Gesellschaft zu festigen, geht der DOSB gezielt deutschlandweite Partnerschaften ein.

Das Bündnis für Gemeinnützigkeit (BfG) beispielsweise vereint zehn große zivilgesellschaftliche Institutionen wie den Bundesverband Deutscher Stiftungen e.V. und den Deutschen Kulturrat. Gemeinsam geben sie dem Ehrenamt eine Stimme gegenüber der Politik. Die Ziele des BfG sind verbesserte Rahmenbedingungen für Ehrenamtliche und die Anerkennung bürgerschaftlichen Engagements.

Das Bündnis „Zusammen für Demokratie“ setzt noch stärker an der Praxis an. Die 76 zivilgesellschaftlichen Organisationen unterstützen Engagement mittels unbürokratischer Hilfe sowie konkreter Maßnahmenpakete. Die Kampagne #DuEntscheidest zur Bundestagswahl 2025 rief mit Banner- und Social-Media-Aktionen zum Eintreten für demokratische Werte, Menschenrechte, Vielfalt und gesellschaftlichen Zusammenhalt auf und motivierte Menschen zur aktiven Beteiligung an einer offenen, gerechten und solidarischen Gesellschaft. Der DOSB kooperiert seit gut zwei Jahren mit dem Bündnis, das Gewerkschaften, Bildungsakteure, Zivilgesellschaften, religiöse Körperschaften und den Sport vereint.

Badmintonabteilung des VfL Bochum setzt starkes Zeichen für Krebsprävention

Der VfL Bochum 1848 – Badminton e.V. freute sich über besonderen Besuch und eine außergewöhnliche Trainingseinheit: Team D-Athletin Miranda Wilson, aktuell eine der besten Badmintonspielerinnen Deutschlands, absolvierte gemeinsam mit 18 Vereinsmitgliedern aus dem Jugend- und Seniorenbereich ein exklusives Training im Rahmen der Vereinschallenge „Jede Minute zählt“. 

Nach einem gemeinsamen Warm-up sorgten anspruchsvolle Übungen auf der Koordinationsleiter, kombinierte Schritt- und Schlagabfolgen auf dem Halbfeld und einem abschließenden „Kaiserturnier“ für sportliche Herausforderungen und gleichzeitig viel Begeisterung bei den Teilnehmenden. Mit großer Energie und hoher Motivation brachte Miranda die Gruppe ordentlich ins Schwitzen und machte den Aktionstag zu einem besonderen Erlebnis für den gesamten Verein. Im Anschluss an das Training durften sich zudem die Kinder der U13 über verloste Profi-Trikots freuen.