SC Wildeshausen verliert hochklassige Partie

Wildeshausen – Jetzt hat es auch den SC Wildeshausen erwischt: Nach einem hochklassigen Basketballspiel musste der bisherige Bezirksliga-Spitzenreiter mit dem 73:81 (33:27) beim TSV Quakenbrück II seine erste Saisonniederlage hinnehmen und die Tabellenführung an den amtierenden Meister abtreten.

„Wir haben ein sehr gutes Spiel abgeliefert. Die Niederlage müssen wir uns selbst zuschreiben“, sagte SCW-Coach Edward Brouwer nach der Partie. „Wir müssen jedoch auch feststellen, dass die Schiedsrichter dieses Spiel in den letzten drei Minuten entschieden haben.“ Quakenbrücks Trainer Ulrich Güldenpfenning teilte diese Einschätzung: „In den letzten drei Minuten haben wir sicherlich von einigen Fehlentscheidungen profitiert.“

Die Gäste spielten ein gutes erstes Viertel. Beide Mannschaften kreierten gute Möglichkeiten für einfache Punkte, ließen davon aber auch einige aus. So war Wildeshausens Topscorer Alexander Grote deutlich anzumerken, dass er in den Tagen zuvor mit einer Grippe gekämpft hatte. Auch Borchert Finke war nicht so treffsicher wie gewohnt. Trotzdem lagen die Huntestädter über 15:6 (5.) mit 20:12 nach den ersten zehn Minuten in Front. Im zweiten Viertel neutralisierten sich beide Teams fast vollständig. Somit ging es mit einer 33:27-Führung für die Wildeshauser in die Halbzeitpause.

Nach Wiederbeginn erwischten die Hausherren den deutlich besseren Start. So stand in der 24. Minute erstmals eine Quakenbrücker Führung auf der Anzeigentafel (45:42). Die Gäste zeigten jedoch eine sehr starke Reaktion und hatten am Ende des dritte Viertels wieder die Nase vorn (59:54). Bis zur 37. Minute behaupteten die Wildeshauser einen Sieben-Punkte-Vorsprung.

Dann verhängten die Refeeres ein Offensivfoul gegen Alexander Grote. „Außer dem einen Schiedsrichter hat niemanden dieses Foul gesehen“, ärgerte sich Wildeshauses Sportchef Michael Haake: „Wenn die erzielten Punkte gezählt hätten, ziehen wir auf neun davon. Stattdessen muss Alex vom Platz, und gleich im Anschluss bekommen wir einen Dreier.“

Eine Minute später kassierte Borchert Finke ein technisches Foul. „Ich habe den Schiedsrichter nach dem Spiel gefragt, was er da gepfiffen hat. Er war nicht bereit dazu, eine Erklärung abzugeben. Sehr schade, weil dies die ansonsten guten Leistung der Schiedsrichter doch nachhaltig trübt – vor allem weil wir genau das gleiche Thema hier in Quakenbrück schon in der Vorsaison hatten“, schob Haake nach. Zu allem Überfluss bekam Rudi Finke in der 39. Minute noch sein fünftes Foul. „Somit waren wir Quakenbrück am Ende qualitativ unterlegen“, sagte Brouwer.

Am Sonnabend, 27. Oktober, 18 Uhr, empfangen die Wildeshauser den Tabellendritten BBC Osnabrück II zum Verfolgerduell in der Wallschulsporthalle. „Obwohl Osnabrück Aufsteiger ist, bin ich mir ziemlich sicher, dass das ein schweres Spiel werden wird, schließlich sind sie punktgleich mit uns“, meinte Haake.

SC Wildeshausen: Borchert Finke (27 Punkte/6 Dreier), Efe Alkanat (2), Dani Morina (4), Philipp Weihs (4), Rudi Finke (4), Alexander Baal, Tim Hoffmann (2), Alexander Grote (20), Manuel Möller (10).

Quelle: https://www.kreiszeitung.de/sport/lokalsport/wildeshausen/brouwer-haake-hadern-referees-10355741.html?fbclid=IwAR3ayTZPE8aDy1NV_ldZ-_1IF7NVxrdNNK-IQdlwgqqdBmXLc8OX8n2_8UE

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